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AR Physics

Physik lernen mit Augmented Reality aus Die Höhle der Löwen 2026

Geschrieben am März 1, 2026März 1, 2026 von Marcel

Ratgeber · Bildung & Technologie · März 2026

Physik gehört für viele Schülerinnen und Schüler zu den schwierigsten Fächern – abstrakte Formeln, unsichtbare Kräfte und teure Laborausrüstung, die in vielen Schulen fehlt.

Die App AR Physics will genau hier ansetzen: Mit Augmented Reality werden Experimente sichtbar, greifbar und interaktiv – direkt auf dem Smartphone.

Nach dem Auftritt in „Die Höhle der Löwen“ hat die App viel Aufmerksamkeit gewonnen. Wir erklären, wer dahintersteckt, was die App kann, was sie kostet und wie sie sich gegenüber anderen Lerntools behauptet.

AR Physics wurde von drei 18-jährigen Gründern aus dem Kreis Paderborn ins Leben gerufen: Philipp Siedhoff, Jost Reelsen und Felix Lachtrup, beide aus Büren und Bad Wünnenberg.

Die Idee entstand im Physik-Leistungskurs, als sie feststellten, dass viele Experimente wegen fehlender Ausrüstung oder zu hoher Kosten einfach ausfielen – was die Motivation der Mitschüler spürbar senkte.

Statt das Problem zu akzeptieren, entwickelten sie eine Lösung: eine App, die physikalische Experimente per Augmented Reality ins Zimmer holt.

Nebenbei ihr Abitur machend, bauten sie AR Physics zu einem professionellen Startup auf, das bereits positives Feedback von Schulen und Bildungseinrichtungen erhalten hat – ein beeindruckendes Beispiel für jugendlichen Unternehmergeist.

AR Physics bei „Die Höhle der Löwen“: Hartes Angebot, grosse Publicity

In Staffel 19, Folge 2 (ausgestrahlt am 2. März 2026 auf VOX) präsentierten die drei Gründer ihre App einem Millionenpublikum. Sie forderten 225.000 Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile.

Investor Carsten Maschmeyer machte ein knallhartes Gegenangebot: 50 Prozent der Firma für das gleiche Investment. Die Löwen lobten die innovative Idee, kritisierten aber die Unternehmensbewertung als zu hoch. Die jungen Gründer standen vor einer schweren Entscheidung. Unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen sorgte der Auftritt für enorme Bekanntheit und zeigte eindrucksvoll, dass Bildungs-Startups in der deutschen Gründerszene ernst genommen werden.

Was ist AR Physics – und wie funktioniert die App?

AR Physics ist eine Lern-App für Smartphones und Tablets (aktuell exklusiv im App Store), die Augmented Reality nutzt, um Naturwissenschaften visuell und interaktiv zu vermitteln. Das bedeutet: Nutzerinnen und Nutzer halten ihr Gerät hoch und sehen virtuelle Experimente direkt in ihrer realen Umgebung ablaufen – ähnlich wie bei Pokemon Go, aber für Physik, Chemie und Biologie.

Die App kombiniert drei Kernfunktionen:

  • AR-Experimente: Kräfte, Bewegungen, Elektronen oder elektromagnetische Felder werden als 3D-Objekte in der realen Umgebung sichtbar gemacht. Nutzer können virtuelle Objekte bewegen und die Auswirkungen in Echtzeit beobachten.
  • Interaktive Quizzes: Duolingo-ähnliche Kurzabfragen mit sofortigem Feedback wiederholen den Lernstoff kompakt. Bei Fehlern gibt es erklärende Hinweise.
  • KI-personalisierung: Eine KI analysiert Stärken und Schwächen und erstellt darauf abgestimmte Lernpfade – schwache Themen werden intensiver geübt, bereits beherrschte übersprungen.

So wird AR Physics genutzt

Der Einstieg ist unkompliziert:

  1. App im App Store herunterladen (iOS, kostenlos zum Ausprobieren).
  2. Konto anlegen und Lernbereich wählen (z. B. Mechanik, Elektromagnetismus, Quantenphysik).
  3. AR-Experiment starten: Kamera auf eine freie Fläche richten – das virtuelle Experiment erscheint im Raum.
  4. Objekte interaktiv bewegen und Reaktionen beobachten.
  5. Quiz starten und Wissen testen – die KI wertet aus und passt den nächsten Lernschritt an.
  6. Punkte sammeln, Levels aufsteigen, mit Freunden messen.

Die Vorteile von AR Physics im Überblick

  • Abstrakte Inhalte werden sichtbar: Physikalische Phänomene, die sich nicht anfassen lassen, werden durch AR dreidimensional erlebbar – das verbessert das Verständnis nachweislich.
  • Kein Labor nötig: Teure Ausrüstung entfällt. Die App funktioniert auf jedem modernen Smartphone, überall und jederzeit.
  • Motivierendes Lernen: Gamification-Elemente wie Punkte, Abzeichen und Freundes-Ranglisten sorgen für kontinuierliche Motivation.
  • Personalisiert durch KI: Kein starres Lernprogramm – die App passt sich dem individuellen Stand an.
  • Breites Themenspektrum: Von der Grundschule bis zur Universität, nicht nur Physik, sondern auch Chemie und Biologie.
  • Inklusion & Zugang: Besonders wertvoll für Schulen mit schlechter Laborausstattung oder Schüler in unterversorgten Regionen.
  • Datenschutzkonform und kindgerecht entwickelt.

Was kostet AR Physics?

Die App ist kostenlos herunterladbar und bietet grundlegende Funktionen zum Testen. Für den vollen Funktionsumfang gibt es zwei Abo-Modelle:

  • Pro: 3,99 Euro pro Monat (bei jährlicher Zahlung) – unbegrenzter Zugriff auf alle AR-Experimente und Quizzes.
  • Pro KI: 7,99 Euro pro Monat – zusätzlich KI-personalisierte Lernpfade und Inhalte.

Die Abonnements sind flexibel kündbar. Im Vergleich zu Nachhilfestunden oder gedruckten Lehrmaterialien ist AR Physics deutlich günstiger und bietet gleichzeitig einen grösseren Funktionsumfang.

AR Physics vs. Alternativen: Ein sachlicher Vergleich

Wer Naturwissenschaften digital lernen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Hier ein Überblick:

Khan Academy (kostenlos)

Khan Academy bietet umfangreiche, kostenlose Erklärvideos und Übungsaufgaben für Physik und Mathematik. Die Inhalte sind hochwertig, aber rein zweidimensional. Augmented Reality oder Gamification fehlen vollständig – das Lernen bleibt passiver als bei AR Physics.

Duolingo (Sprachenlernen als Vergleichsmodell)

AR Physics orientiert sich bewusst am Duolingo-Prinzip: kurze, spielerische Lerneinheiten mit sofortigem Feedback. Der Unterschied: AR Physics geht mit der AR-Komponente einen entscheidenden Schritt weiter und macht naturwissenschaftliche Phänomene erlebbar, statt sie nur abzufragen.

Klassische Lern-Apps (z. B. Simpleclub, Sofatutor)

Plattformen wie Simpleclub oder Sofatutor setzen auf Erklärvideos und Übungsaufgaben im Abo-Modell. Sie sind bewährt und breit eingesetzt, bieten jedoch keine AR-Erfahrung und keine KI-Personalisierung auf dem Niveau von AR Physics.

Nachhilfe (privat oder online)

Persönliche Nachhilfe bietet individuelle Betreuung, ist aber deutlich teurer (30–60 Euro pro Stunde) und zeitlich weniger flexibel. Für regelmässiges Üben im Alltag ist AR Physics eine kostengünstigere Ergänzung.

Fazit zum Vergleich: AR Physics ist die einzige App, die AR-Experimente, KI-Personalisierung und Gamification in einem Lernprodukt für Naturwissenschaften kombiniert. Für Schülerinnen und Schüler, die visuell lernen oder keinen Zugang zu Laborausrüstung haben, gibt es aktuell keine direkt vergleichbare Alternative.

Für wen ist AR Physics geeignet?

Die App richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen, Lehrkräfte, die ihren Unterricht digital anreichern möchten, sowie alle, die ein naturwissenschaftliches Thema besser verstehen wollen.

Besonders wertvoll ist sie für visuelle Lerntypen, für Schulen mit eingeschränkter Laborausstattung und für den Einsatz im Homeschooling.

Aktuell ist AR Physics ausschließlich für iOS verfügbar; eine Android-Version ist in Planung.

AR Physics zeigt, dass Innovation im Bildungsbereich nicht aus Grosskonzernen kommen muss. Drei 18-Jährige aus dem Kreis Paderborn haben eine App entwickelt, die das Potenzial hat, den Physikunterricht nachhaltig zu verändern.

Die Kombination aus Augmented Reality, KI und spielerischem Lernen ist bisher einzigartig in diesem Segment. Der DHDL-Auftritt hat das Startup einem breiten Publikum bekannt gemacht – unabhängig vom Dealergebnis.

Wer Physik, Chemie oder Biologie auf eine neue Art erleben möchte, kann AR Physics kostenlos im App Store testen. Für den vollen Funktionsumfang starten die Abo-Preise bei 3,99 Euro pro Monat.

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